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Wohin wende ich mich?

  • Klassische Therapie behandelt Symptome durch verschiedene Beratungen und Medikamente
  • Alternative Therapien suchen nach Ursachen und setzen dort an
  • Sekundäre Symptome gehen nach Basistherapie oft von allein zurück
  • Flyer

Zunächst sind die Anzeichen möglicher Auffälligkeiten nur gering, aber irgendwann sind sie nicht mehr zu übersehen. Oft ziehen sich die Schwierigkeiten über eine lange Zeit hin, bevor die Entscheidung fällt, fachmännischen Rat anzunehmen. Der Schritt externe Hilfe hinzuzuziehen ist nicht immer leicht, da man sich eingestehen muss, dass das eigene Kind "etwas hat".

Aber dann kommt die Frage: Wer kann mir helfen?

Heute gibt es eine Vielzahl an Beratungsstellen, die Hilfe geben können. Leider liegt die Ursache der Störungen im Grenzbereich meist zwischen Neurologie, Psychologie und Pädagogik, so dass nur wenige Fachleute Überblick über alle Seiten haben. Daher bieten sich hauptsächlich zwei Wege an, die sich allerdings in Teilbereichen überschneiden können. Vor der Entscheidung für einen Weg sollte eine gründliche eigene Information in möglichst viele Richtungen erfolgen.

Alternative Therapien

Die Therapien setzen auf ursächlicher Basis an, versuchen also herauszufinden, warum das Kind so ist, wie es ist und behandeln zunächst auf der untersten beeinträchtigten Ebene um dann entsprechend der regulären Entwicklung weiter aufzubauen. Dabei ist etwas Geduld erforderlich, es hat aber den Vorteil, dass die Kinder zukünftig nicht ständig kompensieren müssen, sondern wirklich problemfrei sind.

Die Veränderungen vollziehen sich stetig, so dass trotzdem schon nach einigen Wochen Verbesserungen erkennbar werden. Die Maßnahmen müssen meist selbst finanziert werden, werden aber in Ausnahmefällen und bei geschickter Argumentation ggf. von den Krankenkassen übernommen.

Ein mögliches Vorgehen bei der Ursachen Forschung könnte sein:

  • Orthomolekularmediziner zur Feststellung von Mangelzuständen
  • KISS-Spezialist
  • Osteopathie
  • INPP-Therapeutin (ggf. Päpki)
  • Kinesiologie (Touch for Health, BrainGym, Edu-Kinestetik, 3in1)
  • Orthomolekular Mediziner zur Behandlung von Pyrrolurie
  • und nicht zuletzt: Austausch mit anderen Eltern

Adressen im Raum Hannover auf Anfrage.

Anerkannte Anlaufstellen

Die Therapien werden häufig von den Krankenkassen getragen und sollen helfen, mit den Problemen zu leben und Symptome ggf. schnell durch medikamentöse Behandlung abmildern. Nach den Erfahrungen vieler Betroffener findet eine genaue Suche nach den Ursachen oft nicht statt, daher ist die Qualität der wirklichen Hilfe sehr unterschiedlich.

Adressen vor Ort finden sich im Telefonbuch oder verschiedensten Zusammenstellungen im Internet.

  • Sozialpädiatrische Zentren, welche medizinisches Wissen mit psychologischen Erkenntnissen verknüpfen sollten
  • Kinder- und Jugendpsychiater oder -psychologen
  • entsprechend weitergebildete Kinderärzte
  • Erziehungsberatungsstellen des Jugendamtes