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ADHS ist sehr oberflächlicher Begriff, der -unseren Erfahrungen nach-
sehr individuell und meist im Stoffwechsel zu begründen ist. Wir haben eine
lange Reise hinter uns.
Nach intensiven Recherchen (über zwei Jahre) gelang es mir im letzten Jahr
die "Nadel im Heuhaufen" zu finden.
Nach der Diagnose ADHS im Alter von fünf Jahren, gesellten sich im laufe
der Jahre deutlich zunehmende gesundheitliche Probleme hinzu. Da unser Gesundheitssystem
nur noch "Symptome" behandelt, keine "Ursachenforschung" betreibt und meinem
Kind es immer schlechter ging, beschloss ich auf eigene Faust zu recherchieren.
Über eine Praxis für ganzheitliche Medizin wurde eine Histaminintoleranz
und ein massiver Befall eines Candida Pilzes diagnostiziert (wahrscheinlich
eine Folgeerkrankung der Stoffwechselstörung). Zuvor haben wir alle medizinischen
Fachrichtungen abgeklärt, ohne Erfolg oder Unterstützung. Meine Tochter
wuchs nicht mehr, litt unter ständigen Oberbauchschmerzen, Verstopfung,
schlecht wachsendem und struppigem Haar, Konzentration wurde immer schlechter,
erhöhte Bilirubin werte, erhöhte Eoinsophile, erhöhte Gallsäurenwerte, verminderte
weiße Blutkörperchen..... Durch eine mikro.-Stuhluntersuchung erfuhren wir,
dass meine Tochter eine stark gestörte Darmflora hat. Keine Milchsäurebakterien
mehr, Leaky-Gut Syndrom.... Wir suchten dann einen Umweltmediziner (Klaus
Runow) auf und ließen eine Stoffwechselanalyse durchführen (USA). Dort stellte
man eine Störung im Aminosäurenstoffwechesel fest (Zitrat-Zyklus).
Eine schwere Zeit liegt hinter mir! Wir haben null Unterstützung der Krankenkasse
bekommen und viel Geld aufbringen müssen. Aber was bedeutet schon Geld,
wenn es um die Gesundheit meines Kindes geht! Leider kann sich das nicht
jeder leisten und somit ist es eine "Statusfrage", ob einem Kind in dieser
Situation zur Gesundheit verholfen werden kann, oder nicht! Das darf nicht
sein und macht mich sehr wütend!
Meine Tochter hat nach der Diagnose "Störung im Aminosäurenstoffwechsel"
einen Therapieplan mit natürlichen, hochdosierten Nährstoffen erhalten.
Sie ist bis heute 10 cm gewachsen, hat kein struppiges, sondern glänzendes
und mittlerweile langes Haar, kann sich deutlich besser konzentrieren, hat
keine Verdauungsprobleme mehr.... Wir müssen auf eine Ernährung achten,
die frei von Konservierungsstoffen und Farbstoffen ist, keine Transfette
u.v.m Kaum zu glauben, aber wir erleben es immer wieder, dass meine Tochter
mit Hyperaktivität reagiert, wenn sie Nahrungsmittel mit den genannten Inhaltsstoffen
isst.
Vor sechs Monaten ließen wir noch eine Untersuchung der HSW in der Praxis
von Dr. Biedermann(Kiss Spezialist) durchführen. Meine Tochter klagte immer
über Nackenschmerzen und Kopfweh. Dort wurde eine Blockade des zweiten Halswirbels
festgestellt (bei meinem Sohn interessanterweise auch-an gleicher Stelle).
Dies ist eine sehr grobe Zusammenfassung, weil ich eigentlich noch dabei
bin wieder Kraft zu tanken, und eine Weile abschalten möchte. Jedoch halte
ich es für sehr bedeutend, mein Wissen weiter zu geben! Sicher auch -zur
gegebenen Zeit- in ausführlicher Form! (SD)
Bei uns hat nicht die behandelnde Psychologin die KISS-Symptome entdeckt,
sondern erstmals die Ergotherapeutin, zu der wir von dieser Psychologin
geschickt wurden wg. ADS. Die Psychologin hatte uns aufgrund der Anamnese
erst zur Ergotherapie geschickt (2006, Alter meines Sohnes 8 1/2 Jahre),
und dann, nachdem der Entwicklungsbericht der Ergotherapeutin vorlag, verschiedene
Tests gemacht (CFT 20, TPK, Sceno-Test, EEG, alles in 2007). Die Ergotherapeutin
hatte sehr schnell die Wahrnehmungsverarbeitungsstörungen thematisiert und
uns nach langer Behandlung flüchtig auf den persistierten Moro aufmerksam
gemacht und uns ein wenig (ca. 4-6 Wochen) entsprechende Übungen machen
lassen. Allerdings gab es keine weiteren Infos dazu, Mr. Google hatte damals
auch keine wirklich hilfreichen Infos parat - vermutlich weil mir als Ahnungsloser
nicht die richtigen Stichwörter eingefallen sind.
Irgendwann (nach knapp 4 Jahren Ergo mit nur einer 3-monatigen Pause) kam
dann die Aussage: "Mehr können wir durch die Ergotherapie nicht erreichen."
Nachdem es meinem Sohn aber immer schlechter ging, habe ich weitergeforscht
und durch eine Lehrerin die Adresse einer Mototherapeutin erhalten, die
mir als hervorragende Diagnostikerin ans Herz gelegt wurde. Sie hat sofort
beim ersten Termin die Diagnose KISS bzw. KIDD gestellt, uns über den Zusammenhang
zu den frühkindlichen Reflexen aufgeklärt und mir die Adresse eines Orthopäden
bzw. Chiropraktikers in die Hand gedrückt.
Leider hat also nicht die Psychologin aus der psychiatrischen Praxis die
Diagnose gestellt. Sie hatte durch diverse Testverfahren "bloß" einige Symptome
erfasst und uns inzwischen zur weiteren Abklärung psychologischer Ursachen
an einen Kindertherapeuten überwiesen bei dem mein Sohn seit einem Jahr
(relativ erfolglos) eine Psychotherapie macht.
Mein Sohn ist inzwischen depressiv und die Unbeschulbarkeit steht quasi
vor der Tür, weshalb die Psychologin meinen Sohn zum widerholten Mal mit
Ritalin bzw. einem Äquivalent versorgen möchte.
Wir haben vor drei Wochen die Diagnose bekommen: Wirbelsäulenblockade
(KISS), Restsymptomatik Moro, Binokulare Störung und Verdacht auf KPU.
Wobei das Stichwort KISS nicht gefallen ist, das habe ich durchs
Spinksen in ihre eigenen Aufzeichnungen gelesen. Allerdings spätestens
beim Durchforsten der Internetseite des empfohlenen Arztes wäre ich
sicher drauf gekommen.
Am nächsten Tag haben wir direkt mit den Übungen für den Moro
angefangen, viiiiel weniger als damals die Ergotherapeutin gemacht hat.
Also die Übung ist erstmal viel kleiner, viel weniger Bewegung als das,
was die Ergotherapeutin uns damals gezeigt hatte. Und die erste
Steigerung kommt nächste Woche. Bis wir die Mototherapeutin dann im März
wiedersehen wird die Übung dann aber noch deutlich komplexer sein. Mein
Sohn hat auf diese erste Übung jetzt sehr positiv reagiert. Vor einigen
Jahren war es immer eine Qual, die mit ihm zu machen. Er wollte
überhaupt nicht und irgendwie war es auch viel komplizierter.
Jetzt hat er sich schon nach 2 oder 3 Tagen spürbar entspannt und sich
hinterher immer erstmal entspannt in meinen Schoß gelegt, was lange gar
nicht ging.
Den Termin für die KISS-Behandlung habe ich zwar auch sofort gemacht,
aber der wird erst im Februar sein. Danach geht´s dann an den Rest bzw.
an die weitergehende Diagnostik. (ME)
Der Kindergarten und auch die Ergo-Therapeutin sowie die Logopädin haben bei meinem Sohn eine auditive Wahrnehmungsstörung vermutet. Er war sehr unkonzentriert und konnte gehörtes nicht richtig verarbeiten. Außerdem reagierte er nicht, wenn er von hinten angesprochen wurde. Wir wurden das erste Mal darauf aufmerksam gemacht, als J. in etwa 3,5 Jahre alt war.
Sind dann erstmal zum HNO. Der sagte, dass J. ganz normal hört (wobei er das ja gar nicht testen kann) und das Jannis eine chronische Mittelohrentzündung hätte und vergrößerte Polypen. Somit könne er gar nicht so reagieren, wie das die Erzieherinnen gerne hätten.
Mit 4 Jahren Polypen entfernt, chron. Mittelohrentzündung erledigt, aber J. hat sich danach nicht großartig geändert. Also weiterhin Ergotherapie. Zwischendurch immer mal wieder Logopädie. Die Logopädin stellte fest, dass J. viel ruhiger mitarbeitete, wenn er Audiva macht. Diese Mozarttherapie. Daraufhin haben wir uns dieses Gerät gekauft und täglich mit ihm "geübt". Er wollte das gerne selbst. Es hat ihn runtergebracht und er konnte dabei sogar Puzzlen, was er vorher nie konnte.
it ca. 6 Jahren verschärfte sich alles, weil J. laut Kindergarten sowie Schulleiterin nicht schulfähig ist und am besten in eine Förderschule gehen soll. PANIK. Die Ergotherapeutin sagte, sie käme nicht weiter. Also erneut Logopädie, weiterhin Ergotherapie und auf Anraten der Ergotherapeutin einen Termin bei einem Kinderpsychiater gemacht. Allerdings auf Warteliste mit mindestens 4 Monaten Wartezeit.
Die neue Logopädin testete bei J. die frühkindlichen Reflexe und bei ihm waren noch etliche vorhanden. Zeitgleich wurde J. von Hörwelt in Geisenheim bzgl. auditiver Wahrnehmungsstörung getestet und uns wurde der Brainboy für 3 Wochen ausgeliehen. Alle Spiele hörte er richtig. Einziges Problem war seine Unkonzentriertheit.
Also: KEINE AUDITIVE WAHRNEHMUNGSSTÖRUNG
Die Ergotherapeutin vermutete dann ganz stark ADHS......und so fing meine Wühlerei in den Foren an. Frühkindliche Reflexe, ADHS mit Hyperaktivität bzw. Hypoaktivität oder vielleicht auch KISS? die Symptome sind überall die gleichen. ich fand bei allen Erklärungen meinen J. wieder. ich ließ ihn noch bzgl. KISS bei einem Osteopathen sowie Spezialist für frühkindliche Bewegung untersuchen. NIX.
Ich las immer wieder von Dr. Biedermann in Köln. Auch in unserem Kindergarten war dieser Mann bekannt, auch die Logopädin kannte ihn und so machte ich (mit wenig Hoffnung) einen Termin dort aus. Hatte ich J. doch schon auf KISS untersuchen lassen.
Was soll ich sagen??? Dort wurde er endlich mal richtig untersucht. Er hatte mehrere Wirbel, die nicht richtig saßen. Er bekam diese zurechtmassiert (nicht eingeränkt) und seitdem ist alles roger. Er ist konzentriert, seine Feinmotorik ist wesentlich besser geworden. Er spricht besser.........und er konnte normal eingeschult werden.
J. ist übrigens ein Zwillingskind. Er hat noch eine Zwillingsschwester. Zum Kinderpsychiater mussten wir nicht mehr.......und darüber bin ich auch sehr froh. Habe so oft schon gehört und gelesen, dass ohne viel hin und her Ritalin verschrieben wird. (SR)
Bei uns war das so, dass die Kinderärztin 20 Ergotherapiestunden
verschrieben hatte, die wir uns meiner Meinung nach hätten auch gut
sparen konnten. In den Stunden wurde meist gebastelt oder geschaukelt
(über die Qualität des Ergotherapeuten kann ich nichts sagen da ich
keine Vergleichsmöglichkeiten habe / ich empfand ihn jedoch nicht als
besonders kompetent/ von KISS hatte er auf jeden Fall keine Ahnung).
INPP wurde uns von einer Dame empfohlen die ich kennenlernte weil die
Grundschule Amok lief bei meinem Kind und ihn auf eine Sonderschule
abschieben wollte. Diese Dame ist Leiterin einer Schulgruppe, deren
Schüler die im sozialen/emotionalen Bereich auffällig sind. Wir hatten
auch 20 Std. INPP, die jedoch nicht alle genutzt wurden (16 Std. ?). Wir
waren bei Frau Regina Franzke in Köln. Hat meiner Meinung nach sehr viel
gebracht, sie hatte auch T. Winkelfehlsichtigkeit erkannt.
Tolle Frau mit sehr viel Erfahrung ! Mit der
neuen Brille begann ein neues Leben !
Denoch war mein Sohn 2 Jahre auf einer Förderschule, allerdings auf
einer, von der es normalerweise nach 2 Jahren auch einen Weg zurück auf
die Regelschule gibt. T. ist dort hingekommen, nachdem er von den
Mitarbeitern des Sana Klinikums/ Kinder und Jugendpsychiatrie/ Wuppertal
Weststr. eine Überweisung bekommen hatte. In der Klinik war er 2-3
Monate.
T. verlies die Förderschule mit einer Empfehlung fürs Gymnasium.
Leider brach er sich bei einer Schlittenfreizeit das Fersenbein
(komplizierte Trümmerfraktur). Da er anschließend ewig lange Wochen
nicht mehr normal gehen konnte, war uns der Wechsel zur Regelschule zu
riskant, da das erste Schuljahr als Probejahr gilt
Also ist er jetzt auf einer Privatschule (Realschule), kostet ne
Menge Geld ist aber für mein Kind genau das Richtige, da kleine Klassen.
In den vergangenen 2 Halbjahren war er jeweils der beste Schüler der
Schule mit
KISS ist übrigens ganz weg, lt. Hr. Dr. Jaschke, wir müssen auch
nicht mehr zur Kontrolle. Ritalin oder ähnliches
Alles in allem ein harter Weg aber eine gute Entwicklung ! Wir sind
sehr zufrieden.
Unser Erstgeborener konnte mit ca. 4 Mon. den Kopf nur noch zu einer Seite drehen, der Hinterkopf einseitig stark eingedrückt. Die Kinderärztin vertröstete uns. Ich fand ihn auch sonst sehr anders, als andere Babies. Er konnte nicht greifen, ist nicht gekrabbelt, hat sich nicht für Spielsachen interessiert. Hatte Angst vor anderen Kindern. Bekam mit 2 Jahren Höhenangst. War aber immer ein ruhiges Kerlchen, zufrieden in meiner Nähe.
Als er 2 war, bekamen wir eine Tochter. Schreibaby, nach hinten durchgebogen wie ein C. Kinderärztin vertröstete, also fing ich an zu googlen.
Nach vielen Osteopathen etc., landete ich mit den Kindern bei Dr. Göhmann, eigentlich nur um unsere Tochter untersuchen zu lassen. In der Symptomliste erkannte ich auch unseren Sohn, also wurde er ebenfalls untersucht uns behandelt. Bei ihm wurde auch Muskelhypotonie festgestellt und seine Gelenke sind hypermobil.
Wir haben noch eine Tochter, ebenfalls ein Kiss-Kind, da war ich aber schon schlauer und wusste was auf mich zukommt.
Ich bin Sozialarbeiterin, sehe viele schiefe und auffällige Kinder, nur die wenigsten Eltern wollen etwas von Blockaden hören. Ich wäre damals so dankbar für einen Tipp gewesen. (OS)
Ich war damals bei einem Psychologen, da ich meine Tochter früher einschulen wollte. Unser Hausarzt war der Meinung, sie sollte früher zur Schule gehen.
Damals wurde ein Intelligenztest gemacht und das Ergebnis war, dass sie in einigen Bereichen hinter ihrer Altersgruppe war.
Die Therapie-Empfehlung war Ergotherapie, was wir dann auch 6 Monate gemacht haben. In dieser Zeit hat mich jemand auf den Zusammenhang krabbeln-LRS aufmerksam gemacht und ich bin auf Deine Homepage "gestoßen".
Danach haben wir INPP begonnen und wesentliche Verbesserung erzielt, weit über das was die Ergotheraphie leisten konnte.
Allerdings haben wir dann ca. 12 Monaten das Ganze wieder einschlafen lassen und würden gerne noch eine Runde einlegen.
Ich wollte mich schon länger für Deine Mühe mit der Homepage bedanken, ohne die hätten wir uns nicht auf den Weg gemacht und die Grundschule wäre sicher problematisch geworden. VIELEN DANK!!!! (MZ)