Voraussetzungen für das Rechnen lernen
Motivation
Es ist wichtig, dass die Kinder erfahren haben, dass Rechnen mit dem
Alltag zu tun hat und wir täglich rechnen (ohne Taschenrechner)
Körperwahrnehmung
- Handmotorik
- Rhythmische Bewegungen nachahmen und selbst durchführen können (und
die Voraussetzungen wie beim Lesen)
Raumwahrnehmung
Raumlage und Raumvorstellung:
vor-hinter, über-unter, neben-zwischen, auf-ab, rechts-links,
vorwärts-rückwärts, oben-unten
Optische Kontrolle
- Sehschärfe
- Fixation
- Akkomodation
- Okulomotorik: Kreuzen der Mittellinie, Verfolgen, Springen mit den
Augen
Visuelle Wahrnehmung
- Figur-Grund
- Raum/Lage-Orientierung
- raumliche Beziehungen
- Reihenfolge
- Formkonstanzwahrnehmung
- mathematische Zeichen erkennen
- Visuelle Merkfähigkeit
Auditive Wahrnehmung
- Lautdifferenzierung
- Signal-Geräusch unterscheiden können
- Auditive Merkfähigkeit
Zeitorientierung
- Begriffe wie:
jetzt-dann, früher-später, vorher-nachher, morgen-gestern, in einer
Woche, in einem Jahr
- Rhythmus
Größenerfahrung:
Begriffe wie: groß-klein, dick-dünn, schmal-breit
Gegenstandsbehandlungen zuordnen können
- Farben, Formen, gleich-verschieden
- Flexibilität im Handeln
Mengenbegriffe
viel-wenig, zuordnen, Zahlenverständnis
Symbolverständnis
Abstraktionsfähigkeit
- zur Generalisierung von Erfahrungen
- zur Vorstellung vom Raum und von Zeitverhältnissen
- eine bildliche Darstellung in einer Handlung umsetzen können und
imgekehrt
Kognitive Leistungen
- Reihenfolge
- Transfer
- Automatisierung und Gedächtnis
- Intelligenz
- Merkfähigkeit
- Denken
- Konzentration
- Integration: visuelle-auditiv
- Verarbeitungsgeschwindigkeit
Sozial/Kulturtechnik
- Das Kind hat eine Vorstellung davon, wie man liest, bzw. wie man es
lernt
- Erleben der Verwendung vom Schrift
- Gelegenheit und Bestätigung Vorformen des Lesens und Schreibens
auszuprobieren
- Bedeutung von Schrift wird wertgeschätzt
(Gabrielle van Netten, 2002)